Kurztripp an das Meer
Was gibt es schöneres als dem Alltag für ein paar Tage zu entfliehen! Es ist Anfang Mai, wir haben ein paar Tage frei und beschließen an die Küste zu fahren. Ich wollte mir schon seit langen mal den Gespensterwald in Nienhagen und den Leuchtturm von Westerhever anschauen und fotografieren. Leider liegen beide Ziele gute 4 Autostunden voneinander entfernt! Aber da wir bisher sehr wenig an der Küste waren entschieden wir uns einmal von Ostsee bis rüber zur Nordsee zu fahren. Der Plan stand und es ging an einem Mittwoch los. Erstes Ziel war der Gespensterwald den ich zur Abendstunde und zum Sonnenaufgang fotografieren wollte. Nach dem Wetterbericht standen uns ein paar sehr abwechslungsreiche Tage bevor. In Nienhagen angekommen stellten wir uns auf einen Wanderparkplatz und machten uns direkt auf dem Weg zum Sonnenuntergang am Meer. Am nächsten Morgen klingelte dann mein Wecker um 03.00 Uhr in der Hoffnung einen leichten Dunst im Wald vorzufinden. Es ging erstmal 2 km durch einen dunklen sehr ruhigen Wald bis ich die Steilküste am Gespensterwald erreichte. Noch war alles dunkel. Nur der Mond leuchtet das rauschende Wasser an, auf welchem vereinzelt die Lichter von Fischerbooten in der Ferne zu sehen waren. Dunst oder sogar Nebel gab es an diesem Morgen nicht! Aber dafür hatte ich einen wunderschönen Sonnenaufgang am Meer. Nach dem Gespensterwald ging es auf einen kleinen Abstecher rüber nach Warnemünde wo wir einen entspannten Vormittag verbrachten. Am Nachmittag ging es dann weiter rüber zur Nordseeküste. Genauer gesagt fuhren wir nach Sankt-Peter-Ording. Ein Parkplatz außerhalb sollte unser Nachtquartier für die nächsten 2 Nächte sein. Nicht gerade sehr günstig aber dafür standen wir fast immer allein. Tagsüber schauten wir uns Sankt-Peter-Ording an, chillten mit dem Bulli auf dem Strandparkplatz, welchen ich wirklich sehr empfehlen kann und besuchten mehrmals den Leuchtturm Westerhever. Am letzen Abend fuhren wir noch noch Friedrichkoog wo wir ein letzte Nacht verbrachten und uns den unendlich scheinenden Trischendamm anschauten, welcher bis zu 2,2 km ins Wattenmeer führt.
Nach 5 spannenden Tagen hieß es dann Abschied nehmen und den Heimweg antreten.
Bis bald