Ein Fotowochenende im Bielatal
Ende Oktober ging es für mich wieder mal in die Sächsische Schweiz. Wie im Titel schon ersichtlich wollte ich in das wunderschöne Bielatal. Das Hauptziel dieses Wochenendes sollten die Herkulessäulen sein. Außerdem wollte ich Pilze im Wald fotografieren. Hierzu hatte ich mir eine Videolicht von SmallRig gekauft welches gleich getestet werden sollte. Am Freitag Nachmittag hieß es dann erstmal 2 1/2 Stunden Auto fahren. In der Dunkelheit kam ich an dem Wanderparkplatz der Ottomühle an. Parken kostet hier im Schnitt 3€ für 24h, was vollkommen in Ordnung ist. Es gibt sogar eine Plumstoilette. Am nächsten Morgen klingelte mein Wecker um 05.30 Uhr damit ich früh genug am Spot bin um ihn noch etwas auszukundschaften. Der kurze Aufstieg von guten 15 Minuten freute mich sehr. Selten war ich so schnell an einem Fotospot! Leider hatte sich der Wetterbericht vom Vortag von Wechselhaft auf Regen geändert. Aber man nimmt ja was man kriegen kann. Auch ohne Nebel und einem Sonnenaufgang sehen die Elbsandsteinsäulen im herbstlichen Umfeld super aus. Gegen 10.00 Uhr verlasse ich diesen Spot und wandere zur Kaiser- Wilhelm-Feste wo es das erste Frühstück gab. Auch von hier hat man einen wunderbaren Blick in das umliegende Tal mit seinen imposant herausragenden Steinformationen. Nach einer ausgiebigen Pause wanderte ich noch in Richtung tschechische Grenze um mir die Aussicht von der Grenzplatte anzuschauen. Dazu gehe ich den Weg zurück ins Tal und wandere auf der anderen Seite zum Forststeig hoch, einem im Jahr 2018 neu eingeführten Fernwanderweg durch die sächsisch-Böhmische Schweiz. Hier entdecke ich auch die ersten schönen Pilze. Nach einigen Pilzstopps komme ich an einer von Menschen überfüllten Grenzplatte an. Direkt schlage ich einen Haken und laufe auf dem Grenzplattenweg wieder Richtung Ottomühle zurück. Am späten Nachmittag geht es dann nochmals zu den Herkulessäulen! Diesmal hoffte ich das die untergehende Abendsonne die Steine in einem warmen Farbton anleuchtet. Als ich wieder am Ort der Begierde ankam war der Himmel natürlich bedeckt. Der Wetterbericht sagte eine kleine Wolkenlücke zum Sonnenuntergang an und ich hoffte darauf! Und der Wetterbericht sollte Recht behalten. Pünktlich zum Sonnenuntergang kam sie kurz heraus, bevor sie hinter den Baumspitzen des gegenüberliegenden Waldes verschwand. In der Dunkelheit ging ich wieder runter zum Parkplatz und plante den letzten Vormittag hier in der sächsischen Schweiz. Ich setzte auf morgendlichen Nebel im Tal. Als alternative wollte ich mir den Gohrisch für kommende Fototrips anschauen. Wieder klingelte der Wecker um 06.00 Uhr. Ich schaute aus dem Fenster und sah weder Nebel noch irgend eine Wolkenlücke. Also machte ich mich nach dem morgendliche Ritual auf dem Weg zu Gohrisch. Nach guten 20 Minuten fahrt komme ich am Wanderparkplatz an und der Himmel fing an sich Rot zu färben. Damit hatte ich nicht gerechnet! Ich nahm die Beine in die Hand und sprintete den Weg zum Gohrisch hoch. Völlig aus der Puste kam ich kurze Zeit später oben an und der Himmel, naja war schon wieder am verblassen. Ich machte ein paar Aufnahmen und erkundigte die Gegend nach möglichen Motiven für die Zukunft. Danach wollte ich nochmal Pilze fotografieren! Auf dem Hinweg fuhr ich an einem wunderschönen Waldstück vorbei welches mir sofort ins Auge gesprungen ist. Hier verbrachte ich die restliche Zeit bis es Mittag war und ich mich auf den Heimweg machte.
Und immer daran denken! Die volle Dröhnung Bilder gibt es nur auf dem entsprechend großen Monitor!!! Also nix mit Handy;)